Berufsrechte und Verbraucherschutz

                                                                                                                                                                                            

       Berufsrechtliche         Vorschrift



Inhalt der Vorschrift


Gewährung         von Verbraucherschut

§§ 2-5 StBerG
Befugnis zur Hilfeleistung         in Steuersachen§§ 2-5 StBerG regeln,         welche Personen in welchem Umfang zur Hilfeleistung in Steuersachen befugt         sind (Vorbehaltsaufgabe)     
§§ 2-5 StBerG gewähren         Verbraucherschutz, da der Verbraucher hierdurch vor einer Falschberatung         durch unqualifizierte Berater geschützt wird.     
§§ 35-39 a StBerG     
Ablegung der Steuerberaterprüfung         als Voraussetzung für die Bestellung zum Steuerberater     
Die hohen Anforderungen in         der Steuerberaterprüfung sichern die überdurchschnittliche Fachkompetenz         des Steuerberaters und garantieren zugleich das hohe Qualitätsniveau         der Steuerberatung durch den Steuerberater. Auch die Steuerberaterprüfung         dient somit dem Verbraucherschutz.     
§ 43 Abs. 4 Satz 1 StBerG     
gesetzlich geschützte         Berufsbezeichnung "Steuerberater"     
Der gesetzliche Schutz der         Berufsbezeichnung gewährleistet insofern Verbraucherschutz, dass         der Verbraucher darauf vertrauen kann, dass es sich bei dem Berater tatsächlich         um einen Steuerberater handelt, der die Anforderungen, die das Steuerberatungsgesetz         aufstellt, erfüllt.     
§ 57 StBerG; §§ 2-9 BOStB     
gesetzlich geregelte Berufspflichten         (Unabhängigkeit, Eigenverantwortlichkeit, Gewissenhaftigkeit, Verschwiegenheitspflicht)     
Die Bindung an gesetzlich geregelte         Berufspflichten, über deren Einhaltung die Steuerberaterkammer im         Rahmen der Berufsaufsicht wacht, dient dem Verbraucherschutz, da hierdurch         sowohl die Qualität der steuerberatenden Dienstleistung gesichert         wird als auch die Rechte des Mandanten geschützt werden.     
§ 57 a StBerG, § 9 BOStB     
Regelungen zur Werbung (sachliche         Informationswerbung, Verbot der Einzelfallwerbung)     
Die Beschränkung der Werbung         auf eine sachliche Informationswerbung und das Verbot der Einzelfallwerbung         gewährleisten Verbraucherschutz, weil hierdurch eine objektive Information         des Verbrauchers sichergestellt ist und dieser vor einer reklamehaften         und selbstanpreisenden Werbung, deren Richtigkeit er nicht überprüfen         kann, geschützt wird.     
§ 64 StBerG

Bindung des Steuerberaters         an die StBGebV     
Die Bindung an die StBGebV         schützt den Verbraucher vor einem Preiswettlauf und dient zugleich         der Qualitätssicherung, indem Preisdumping verhindert wird. Hinzu         kommt, das der Verbraucher durch die festgelegten Gebührensätze         genau abschätzen kann, mit welchen Kosten der Steuerberatung er zu         rechnen hat.     
§ 67 StBerG

Pflicht zum Abschluss einer         Berufshaftpflichtversicherung     
Die Pflicht zum Abschluss einer         Berufshaftpflichtversicherung dient dem Verbraucherschutz, da durch die         Berufshaftpflichtversicherung des Steuerberaters der Verbraucher in einem         eventuellen Schadensfall hinreichend abgesichert ist.     
§§ 73-88 StBerG     
Kammerorganisation (Verkammerung)Pflichtmitgliedschaft des Steuerberaters         bei der Steuerberaterkammer; Berufsaufsicht durch die Steuerberaterkammer     
Durch die von der Steuerberaterkammer         zu führende Berufsaufsicht über die Steuerberater als deren         Pflichtmitglieder wird die Einhaltung der Berufspflichten durch die Berufsangehörigen         überwacht. Dies dient ebenfalls dem Verbraucherschutz, da hierdurch         die Beachtung der berufsrechtlichen Vorschriften durch den Steuerberater         sichergestellt wird.